Eine Idee mit Tradition - Chronik der Lohi


Meilensteine

2014

Zur Einführung der vorausgefüllten Steuererklärung (VaSt) werden in Zusammenarbeit mit den Finanzbehörden Pilotprojekte für das Freischaltverfahren durchgeführt. Im April 2014 geht es in die Produktivanwendung. Die Lohi entwickelt für ihre Mitglieder eine App, die es ermöglicht, Steuerunterlagen mit dem Handy abzufotografieren, um sie dann verschlüsselt an die Beratungsstelle zu übertragen. Im Rahmen der Erneuerung des Internetauftritts erhalten alle Beratungsstellen neue Internetseiten.


2013

In diesem Jahr verabschiedet sich der Verein vom lang gedienten LHB-Wappen und gibt sich mit „Lohi – Das lohnt sich.“ ein neues Signet. Wegen der Flutkatastrophe spendet der Verein 40.000 Euro für den Wiederaufbau sozialer Einrichtungen. Das Gebäude der Hauptverwaltung Regenstauf wird um einen Flügel erweitert und beheimatet nun die Abteilungen EDV, Finanzbuchhaltung und Marketing sowie die Regionaldirektion Süd.


2012

Der Verein entwickelt ein Mitgliederportal zur verschlüsselten Kommunikation und zum sicheren Datenaustausch. Die Mitgliederzahl wächst unterdessen auf rund 550.000 an.


2009

Rentenversicherungsträger melden rückwirkend bis ins Jahr 2005 Rentenbezugsmitteilungen an die Finanzämter. Viele Rentner sind verunsichert, finden jedoch Hilfe bei der Lohnsteuerhilfe Bayern.


2007

Gegen die Kürzung der Pendlerpauschale führt die Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. für zwei Mitglieder ein Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht. Für Millionen Pendler gibt es bereits ein Jahr später die lang ersehnte Nachricht: Die alte Pendlerpauschale gilt wieder – und zwar rückwirkend zum 1. Januar 2007.


2006

Die Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. feiert das 40-jährige Bestehen. Es zählen mehr als 500.000 Mitglieder, über 350 Beratungsstellen und mehr als 900 Mitarbeiter zum Verein.


2002

Die erste große Postwurfsendung: Es werden 4,5 Millionen Haushalte über die Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. informiert.


2001

Das firmeninterne Intranet wird eingeführt und für jeden Mitarbeiter zugänglich. Alle Beratungsstellen sind nun per E-Mail erreichbar, was die Kommunikation nach innen und außen vereinfacht. In diesem Zuge werden die Internetseiten neu gestaltet, so dass jede Beratungsstelle ihren eigenen Raum im Internet zur Verfügung gestellt bekommt.


2000

Die dritte Generation des eigenen EDV-Steuerprogramms (LHB-WIN) wird eingeführt. Die Beratungsbefugnis der Lohnsteuerhilfevereine wird auf alle Überschusseinkunftsarten - mit betragsmäßiger Begrenzung der Einnahmen auf 18.000 bzw. 36.000 DM - erweitert.


1999

Die EDV-Abteilung bezieht in Regenstauf neue Arbeitsräume. So wird neben der Hauptverwaltung in München ein zweites Verwaltungszentrum des Vereins gegründet.


1998

Die ersten nebenberuflichen Beratungsstellen werden eröffnet. Der Radius der Erreichbarkeit der Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. vergrößert sich dadurch immens.


1997

Der Verein präsentiert sich unter www.lohi.de erstmals mit einer Homepage.


1994

Eine betriebseigene Altersvorsorge für die Mitarbeiter/-innen des Vereins wird eingeführt. Die Unterstützungskasse des Vereins wird gegründet. Fortbildungen im Rahmen eines Schulungskongresses werden ermöglicht.


1993

In diesem Jahr entwickelt die Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. ein EDV-Programm zur Datenfernübertragung, das als erstes und einziges eines Lohnsteuerhilfevereins vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen akzeptiert wird.


1991

Beratungsstellen auf dem Gebiet der neuen Bundesländer werden eröffnet. Diese werden grundsätzlich mit hauptberuflichen Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen besetzt. So wurde und wird in den neuen Bundesländern eine große Anzahl von Vollzeitarbeitsplätzen geschaffen.


1983

Die ersten Versuche zur Rationalisierung von Arbeitsvorgängen durch Datenverarbeitungssysteme werden gestartet. Der Verein investiert erheblich in den EDV-Bereich. 


1981

Mehr als 300.000 Mitglieder zählen bereits zur Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.


1978

Durch den Erwerb eines Verwaltungsgebäudes wird die Georgenstraße in München neuer Sitz der Hauptverwaltung der Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.


1975

Im Zuge der Steuerreform wird die Tätigkeit der Lohnsteuerhilfevereine gesetzlich im Steuerberatungsgesetz verankert und Rechte und Pflichten der Lohnsteuerhilfevereine werden definiert.


1973

Die Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. verfügt über 156 Beratungsstellen mit 479 hauptberuflichen Mitarbeitern und zählt 278.000 Arbeitnehmer zu ihren Mitgliedern. Ein sozial gestaffelter Beitragzahlungsmodus wird eingeführt. Mit der Lohnsteuerhilfe Baden-Württemberg e. V. - Lohnsteuerhilfeverein - wird ein Kooperationsvertrag geschlossen, der eine enge Zusammenarbeit vorsieht.


1971

Der entscheidende Schritt der Expansion des Vereins erfolgt über die Grenzen des Freistaates Bayern hinaus. Es werden Beratungsstellen in Dortmund, Frankfurt, Hamburg und Lübeck eröffnet.


1967

Die Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. zählt bereits 4.500 Mitglieder. Um eine kontinuierliche, ganzjährige Beratung und Betreuung der Mitglieder zu ermöglichen, entscheidet der Vorstand, festbesoldete, fachlich qualifizierte Mitarbeiter/-innen einzustellen. Diese werden in eigenen Schulungsprogrammen auf ihre verantwortungsvolle Tätigkeit vorbereitet.


1966

Am 5. August 1966 wird in München die Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. - Lohnsteuerhilfeverein - eine der ersten Bürgerinitiativen in der BRD, gegründet. Kurz zuvor hat der Gesetzgeber durch § 107a der Abgabenordnung die Grundlage hierfür geschaffen und festgelegt, dass Lohnsteuerhilfeorganisationen  für lohnsteuerzahlende Arbeitnehmer steuerberatend tätig sein dürfen.